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Es gibt immer etwas zu berichten!

Schweinen eilt ein Ruf voraus, den sie absolut nicht verdienen. Wie sauber, schlau und lebendig Schweine eigentlich sind, berichtet Biobauer Günter Braun aus Kumhausen im Landkreis Landshut. Seine Tiere leben ein gutes Leben, ganz ihrer Natur entsprechend. Davon überzeugte sich Rosa Kugler vom TAGWERK Förderverein bei einem Besuch.

Rund 40 Gäste machten sich am Samstag, den 05. September 2020 auf nach Niederhummel. Reichlich Platz und sonniges Wetter sorgten für eine unkomplizierte Einhaltung der Corona Vorschriften. Die Stimmung konnte besser nicht sein.

Den Gästen schmeckten die TAGWERK Bio Weißwürste nicht nur ausgezeichnet. Sie hörten auch gespannt den Ausführungen von Geschäftsführer Reinhard Gromotka zu, der das Konzept der Metzgerei genau erklärte.

Schon beim 1. Hummler Weißwurstfrühstück waren sich alle einig, auch im kommenden Jahr wieder dabei zu sein!

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Utopie ist planbar! Dieser Spruch hängt im Besprechungsraum der TAGWERK Biometzgerei in Niederhummel, Landkreis Freising. Vielleicht klingt er etwas pathetisch, aber seine Wahrheit beweist die Metzgerei mit jedem Tag ihrer Existenz. Am 5. Juli 2015 öffnete sie nach langer gründlicher Planungszeit ihre Pforten. Initiatoren waren Menschen aus Vereinen und Initiativen, die Fleisch und Wurst zu Bedingungen produzieren wollten, die Umwelt, Tieren und Menschen achten.
„Wir sind sehr stolz, dass es einer Gemeinschaft von Verbrauchern und Bauern gelungen ist die Tagwerk Biometzgerei auf die Beine zu stellen, die nun schon fünf Jahre lang in unserer Region für Bio, artgerechte Haltung und Wertschätzung dem Tier gegenüber steht. Hier wird nicht nur geredet, hier wird gehandelt.  Und hier finden Fachkräfte aus dem Metzgerhandwerk einen Arbeitsplatz vor Ort!“ Mit diesen Worten bringt Reinhard Gromotka, Geschäftsführer der TAGWERK Biometzgerei auf den Punkt, worum es in der Metzgerei geht. Die Erzeugnisse stammen von Tieren, die mit Respekt aufgezogen und geschlachtet wurden, verarbeitet von Mitarbeitern, die unter guten Bedingungen zu einem fairen Lohn arbeiten.

Teamgeist und Wertschätzung
Eine davon ist Simone Buron. Mit dem Geburtstag der TAGWERK Biometzgerei feiert sie ihre 5-jährige Betriebszugehörigkeit. Simone Buron ist nämlich eine Mitarbeiterin der ersten Stunde. Die Aufgabe der Chef-Verkäuferin war vom ersten Tag an, den Verkaufsladen in Niederhummel zu führen und Kollegen einzuarbeiten. Das sonnige Gemüt der erfahrenen Metzgereifachverkäuferin trägt bis heute zu einem guten Betriebsklima unter den Kollegen bei.
Inzwischen finden rund 20 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz in Niederhummel. Ihre Aufgaben reichen von der Produktion über den Verkauf, die Kommissionierung bis hin zur Verwaltung. Zwei Auszubildende starten in der TAGWERK Biometzgerei in ihre berufliche Zukunft. Damit ist der Betrieb zu einem kleinen, aber wichtigen Arbeitgeber in der Region geworden. Geleitet wird die Metzgerei von Sieglinde Schütz, einem Metzgerei-Urgestein mit Kompetenz und Herz, unterstützt von Geschäftsführer Reinhard Gromotka.

Respektqualität von der Geburt bis zur letzten Stunde
Verarbeitet wird in der TAGWERK Biometzgerei nur Fleisch von Tieren, die in Biobetrieben aufwachsen. Die Metzgerei legt Wert darauf, die Landwirte zu kennen. Alle gehören einem Bioverband an. Um die zwanzig Betriebe liefern Tiere an die Metzgerei. Darunter sind Bauern, die nur wenige Schweine oder Rinder haben, weil diese einen gesunden Hofkreislauf abrunden. Die Landwirte bringen die Tiere schon einen Tag vor der Schlachtung. Rinder und Schweine können so entspannte Stunden im metzgereieigenen Laufstall verbringen. Den Tieren soll möglichst jeder Stress erspart werden.

Kurze Wege - nah am Verbraucher
Angeboten werden die Erzeugnisse dort, wo sie entstehen, in Niederhummel. Dies ist aber längst nicht die einzige Möglichkeit, TAGWERK Biowurst und –fleisch zu erhalten. Das Angebot gibt es auch in den TAGWERK Biomärkten, über Lieferdienste und natürlich auf Wochenmärkten. Insbesondere letzteres verstärkt die Metzgerei gerade. Das TAGWERK Marktmobil ist die ganze Woche unterwegs. Der direkte Kontakt zum Verbraucher ermöglicht persönlichen Dialog rund um Tierwohl, Warmfleischverarbeitung, regionale Kreisläufe und Bioqualität.

In fünf Jahren musste sich die Metzgerei auch Herausforderungen stellen. Am Ende waren es genau die besonderen Werte, die den Betrieb handlungsfähig machten, um diese zu bewältigen. Die TAGWERK Biometzgerei genießt das Vertrauen der Verbraucher, der Landwirte und der Mitarbeiter. Hand in Hand ist es gelungen, ein Konzept zu verwirklichen, das für viele wie Utopie klang. Inzwischen hat die Metzgerei jedoch bewiesen: Utopie ist planbar und schafft Chancen für eine lebenswerte Zukunft!

Die Tiere für die TAGWERK BIO Metzgerei stammen aus Betrieben, die das Wohl ihres Viehs immer im Auge haben. Einer davon ist Toni Wollschläger aus Pottenau bei Langepreising.

Respekt vor Mitgeschöpfen

60 Tiere leben auf dem Brawa-Hof. Die Ochsen verleben hier eine gute Zeit. Toni Wollschläger betrachtet sie als Mitgeschöpfe, denen er Respekt zollt. Auch die rund 120 ha Land des Betriebes bewirtschaftet er mit größter Achtsamkeit nach den Richtlinien des ökologischen Landbaues.   Der Brawa-Hof setzt ein stimmiges und im wahrsten Sinne des Wortes nachhaltiges Konzept um. „Ich wirtschafte nicht nur für mich selbst, sondern auch für die Zukunft meiner Kinder und Kindeskinder“, erklärt Toni Wollschläger überzeugend. „Das bedeutet, dass ich die Verantwortung trage, sorgsam mit unseren Ressourcen umzugehen und für kommende Generationen mitdenken muss. Deshalb bin ich von einer nachhaltigen Wirtschaftsweise überzeugt.“

Verschaffen Sie sich HIER einen Eindruck von Toni Wollschläger, dem Brawa-Hof und dem Leben seiner Tiere!

Lernen Sie Toni Wollschläger und seinen Betrieb mit diesem Film kennen!

Die TAGWERK Bio Metzgerei kann Entwarnung geben.  Der Betrieb ist nach umfangreichen Reinigungsarbeiten und dem Wechsel der Reinigungsmittel absolut frei von schädlichen Keimen. Dies bestätigen umfangreiche Untersuchungen mehrerer Probeentnahmen. Der Betrieb bekam die Freigabe zum Neustart der Produktion. 

Rückblick

Am 24. Januar forderte das Ergebnis einer Routinekontrolle einer Charge der geschnittenen Gelbwurst umgehende Maßnahmen von der TAGWERK Bio Metzgerei. In der Wurst wurden Listerien monocytogenes gefunden, ein Keim, der für den menschlichen Organismus gefährlich sein kann. Sofort rief die TAGWERK Bio Metzgerei alle Produkte zurück, bei denen auch nur das kleinste Risiko einer Kontamination vorhanden sein konnte. Der Betrieb arbeitete eng mit den Behörden zusammen und folgte nicht nur allen gestellten Anforderungen, sondern handelte darüber hinaus. Im Vordergrund standen dabei der Schutz der Verbraucher und transparente Abläufe.
Am 25. und 26. Januar wurde der Betrieb komplett grundgereinigt, nachdem bereits am Vortag eine Fülle von Proben gezogen wurden, um den Keimherd zu finden. Am Freitag, 31. Januar lagen die aussagekräftigen Ergebnisse vor. Keine der Proben wies Listerien monocytogenes auf. Aber man stieß in drei von 20 Proben auf eine ungefährliche Spezies des Keimes. Das wies darauf hin, dass diese Keime Resistenzen gegen das verwendete Desinfektionsmittel entwickelt hatten.

Das Reinigungskonzept wurde mit Unterstützung von Fachkräften überarbeitet. Es folgten die Säuberung sämtlicher Reinigungsmaschinen und der Austausch von Reinigungsmittel. Dann wurde der Betrieb erneut grundgereinigt. Im Anschluss waren alle Schnelltests und die erneut gezogenen Proben negativ. Die Ergebnisse liegen seit dem 10. Februar vor. Am 11. Februar nahm die Metzgerei den Betrieb wieder auf.

Aktuell

Die TAGWERK Bio Metzgerei setzt ein außergewöhnliches Konzept um. Dies beginnt mit der Tierhaltung in den Bio Betrieben. Die Landwirte behandeln sie mit Wertschätzung. Die Tiere stammen dem Umfeld der Metzgerei, um lange Transportwege zu vermeiden. Angeliefert werden sie bereits am Vortag, damit sie im großzügigen Stall entspannen können. Den Tieren wird so Stress erspart. Erst am nächsten Tag folgt die Schlachtung. Das Fleisch wird warm verarbeitet. So kann in der Produktion von Wurst auf Phosphat verzichtet werden. Ziel der Metzgerei ist die Ganztierverwertung. Möglichst alle Teile des wertvollen Tieres sollen einer Verwendung zugeführt werden. Ganz ist dieses Ziel noch nicht erreicht, aber die Metzgerei ist auf dem besten Weg dahin. Respekt, Genuss und Qualität sind feste Größen im Konzept der TAGWERK Bio Metzgerei. Das umfasst den Umgang mit den Tieren, den Produkten, der Natur und den Mitmenschen.

Aufgrund der Erfahrung der letzten Wochen verzichtet die TAGWERK Bio Metzgerei künftig auf das Angebot der sensiblen SB-Aufschnittware. Kunden brauchen auf diese Produkte jedoch nicht zu verzichten. Für Ersatz ist bereits gesorgt. Künftig bereichern die 150g SB-Mini –Würste das Sortiment. Diese gibt es in den gewohnten Sorten. Sie sind wie die großen Aufschnittwürste in schützender Hülle hergestellt und bleiben so auch länger frisch.
Hinter dem kleinen Betrieb liegen Wochen größter Herausforderungen, die das Team gemeinsam meisterte. Die TAGWERK Bio Metzgerei freut sich, ihr für die Region wichtiges Konzept fortsetzen und Verbrauchern das Angebot hochwertiger Wurst- und Fleischwaren anbieten zu können, die so viel mehr Bedeutung haben, als der bloße Genuss.

Der Vorstand der TAGWERK Genossenschaft steht der Metzgerei persönlich vor und leitet die Geschäfte.

 

Die Vorstände Lorenz Kratzer und Reinhard Gromotka (Geschäftsführung) leiten den Betrieb mit über 20 Angestellten in enger Abstimmung mit den Partnern der Genossenschaft. Bauern und Verbraucher haben nicht nur viel Geld in dieses Projekt investiert. Sie planen auch Vieles für die Zukunft. Nicht nur der Absatz soll gefördert werden, sondern auch die Philosophie, die hinter unserem Projekt steckt.

Der Weg ist das Ziel
Innovative Produkte zu kreieren und die Veredelung des ganzen Tieres weiter voranzubringen ist ebenso eine unserer Herausforderungen wie dem Tierwohl Stück für Stück so gerecht wie möglich zu werden. Wir arbeiten dabei intensiv unter dem genossenschaftlichen Dach TAGWERK mit unseren Handelsbetrieben, unseren Landwirten und unserem TAGWERK Förderverein zusammen.

    

Fleischerei Technikerin und Senior Consulter Sieglinde Schütz (rechts) bringt ihr über viele Jahre erarbeitetes Know How aus dem Frankenland mit und zeichnet für die Produktion verantwortlich.

 

Öffnungszeiten Laden

Öffnungszeiten
Die. bis Fr.
8.00 - 18.00 Uhr
Samstag
7.00 - 13.00 Uhr

Ortstrasse 2
85416 Niederhummel - Langenbach
Tel.: 08761 / 724 73 55

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auch hier finden Sie unsere Wurst – und Fleischschmankerl:

in den TAGWERK-Biomärkten, den 18 VollCorner-Märkten, und bei vielen weiteren Partnern in der Region. Bestellbar auch über Ihren Bio Lieferdienst.

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