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Die Tiere für die TAGWERK BIO Metzgerei stammen aus Betrieben, die das Wohl ihres Viehs immer im Auge haben. Einer davon ist Toni Wollschläger aus Pottenau bei Langepreising.

Respekt vor Mitgeschöpfen

60 Tiere leben auf dem Brawa-Hof. Die Ochsen verleben hier eine gute Zeit. Toni Wollschläger betrachtet sie als Mitgeschöpfe, denen er Respekt zollt. Auch die rund 120 ha Land des Betriebes bewirtschaftet er mit größter Achtsamkeit nach den Richtlinien des ökologischen Landbaues.   Der Brawa-Hof setzt ein stimmiges und im wahrsten Sinne des Wortes nachhaltiges Konzept um. „Ich wirtschafte nicht nur für mich selbst, sondern auch für die Zukunft meiner Kinder und Kindeskinder“, erklärt Toni Wollschläger überzeugend. „Das bedeutet, dass ich die Verantwortung trage, sorgsam mit unseren Ressourcen umzugehen und für kommende Generationen mitdenken muss. Deshalb bin ich von einer nachhaltigen Wirtschaftsweise überzeugt.“

Verschaffen Sie sich HIER einen Eindruck von Toni Wollschläger, dem Brawa-Hof und dem Leben seiner Tiere!

Lernen Sie Toni Wollschläger und seinen Betrieb mit diesem Film kennen!

Die TAGWERK Bio Metzgerei kann Entwarnung geben.  Der Betrieb ist nach umfangreichen Reinigungsarbeiten und dem Wechsel der Reinigungsmittel absolut frei von schädlichen Keimen. Dies bestätigen umfangreiche Untersuchungen mehrerer Probeentnahmen. Der Betrieb bekam die Freigabe zum Neustart der Produktion. 

Rückblick

Am 24. Januar forderte das Ergebnis einer Routinekontrolle einer Charge der geschnittenen Gelbwurst umgehende Maßnahmen von der TAGWERK Bio Metzgerei. In der Wurst wurden Listerien monocytogenes gefunden, ein Keim, der für den menschlichen Organismus gefährlich sein kann. Sofort rief die TAGWERK Bio Metzgerei alle Produkte zurück, bei denen auch nur das kleinste Risiko einer Kontamination vorhanden sein konnte. Der Betrieb arbeitete eng mit den Behörden zusammen und folgte nicht nur allen gestellten Anforderungen, sondern handelte darüber hinaus. Im Vordergrund standen dabei der Schutz der Verbraucher und transparente Abläufe.
Am 25. und 26. Januar wurde der Betrieb komplett grundgereinigt, nachdem bereits am Vortag eine Fülle von Proben gezogen wurden, um den Keimherd zu finden. Am Freitag, 31. Januar lagen die aussagekräftigen Ergebnisse vor. Keine der Proben wies Listerien monocytogenes auf. Aber man stieß in drei von 20 Proben auf eine ungefährliche Spezies des Keimes. Das wies darauf hin, dass diese Keime Resistenzen gegen das verwendete Desinfektionsmittel entwickelt hatten.

Das Reinigungskonzept wurde mit Unterstützung von Fachkräften überarbeitet. Es folgten die Säuberung sämtlicher Reinigungsmaschinen und der Austausch von Reinigungsmittel. Dann wurde der Betrieb erneut grundgereinigt. Im Anschluss waren alle Schnelltests und die erneut gezogenen Proben negativ. Die Ergebnisse liegen seit dem 10. Februar vor. Am 11. Februar nahm die Metzgerei den Betrieb wieder auf.

Aktuell

Die TAGWERK Bio Metzgerei setzt ein außergewöhnliches Konzept um. Dies beginnt mit der Tierhaltung in den Bio Betrieben. Die Landwirte behandeln sie mit Wertschätzung. Die Tiere stammen dem Umfeld der Metzgerei, um lange Transportwege zu vermeiden. Angeliefert werden sie bereits am Vortag, damit sie im großzügigen Stall entspannen können. Den Tieren wird so Stress erspart. Erst am nächsten Tag folgt die Schlachtung. Das Fleisch wird warm verarbeitet. So kann in der Produktion von Wurst auf Phosphat verzichtet werden. Ziel der Metzgerei ist die Ganztierverwertung. Möglichst alle Teile des wertvollen Tieres sollen einer Verwendung zugeführt werden. Ganz ist dieses Ziel noch nicht erreicht, aber die Metzgerei ist auf dem besten Weg dahin. Respekt, Genuss und Qualität sind feste Größen im Konzept der TAGWERK Bio Metzgerei. Das umfasst den Umgang mit den Tieren, den Produkten, der Natur und den Mitmenschen.

Aufgrund der Erfahrung der letzten Wochen verzichtet die TAGWERK Bio Metzgerei künftig auf das Angebot der sensiblen SB-Aufschnittware. Kunden brauchen auf diese Produkte jedoch nicht zu verzichten. Für Ersatz ist bereits gesorgt. Künftig bereichern die 150g SB-Mini –Würste das Sortiment. Diese gibt es in den gewohnten Sorten. Sie sind wie die großen Aufschnittwürste in schützender Hülle hergestellt und bleiben so auch länger frisch.
Hinter dem kleinen Betrieb liegen Wochen größter Herausforderungen, die das Team gemeinsam meisterte. Die TAGWERK Bio Metzgerei freut sich, ihr für die Region wichtiges Konzept fortsetzen und Verbrauchern das Angebot hochwertiger Wurst- und Fleischwaren anbieten zu können, die so viel mehr Bedeutung haben, als der bloße Genuss.

Der Vorstand der TAGWERK Genossenschaft steht der Metzgerei persönlich vor und leitet die Geschäfte.

 

Die Vorstände Lorenz Kratzer und Reinhard Gromotka (Geschäftsführung) leiten den Betrieb mit über 20 Angestellten in enger Abstimmung mit den Partnern der Genossenschaft. Bauern und Verbraucher haben nicht nur viel Geld in dieses Projekt investiert. Sie planen auch Vieles für die Zukunft. Nicht nur der Absatz soll gefördert werden, sondern auch die Philosophie, die hinter unserem Projekt steckt.

Der Weg ist das Ziel
Innovative Produkte zu kreieren und die Veredelung des ganzen Tieres weiter voranzubringen ist ebenso eine unserer Herausforderungen wie dem Tierwohl Stück für Stück so gerecht wie möglich zu werden. Wir arbeiten dabei intensiv unter dem genossenschaftlichen Dach TAGWERK mit unseren Handelsbetrieben, unseren Landwirten und unserem TAGWERK Förderverein zusammen.

    

Fleischerei Technikerin und Senior Consulter Sieglinde Schütz (rechts) bringt ihr über viele Jahre erarbeitetes Know How aus dem Frankenland mit und zeichnet für die Produktion verantwortlich.

 

Öffnungszeiten Laden

Öffnungszeiten
Die. bis Fr.
8.00 - 18.00 Uhr
Samstag
7.00 - 13.00 Uhr

Ortstrasse 2
85416 Niederhummel - Langenbach
Tel.: 08761 / 724 73 55

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in den TAGWERK-Biomärkten, den 18 VollCorner-Märkten, und bei vielen weiteren Partnern in der Region. Bestellbar auch über Ihren Bio Lieferdienst.

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